Es liegen viele Monate hinter uns, die einfach anders waren als sonst. Aber ist im Grunde genommen nicht immer alles irgendwie neu und anders? Nicht zuletzt weil Veränderung in der Natur der Sache liegt und uns Menschen über Jahrmillionen zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Zumal es uns generell betrachtet ja auch gut geht: Wir leben in der friedlichsten Zeit der Menschheit und gerade in unserer unmittelbaren Umgebung muss eigentlich niemand wirklich Hunger erleiden; unsere basalen materiellen Bedürfnisse sind mehr als erfüllt und wir leben in einem der reichsten Länder der Welt mit einem der ausgeklügeltsten Gesundheitssysteme überhaupt. Wer das nicht glaubt, kann gerne mal einen Herzinfarkt in München bekommen oder wahlweise in Neapel oder Nairobi.

Das Gras ist nicht immer grüner auf der anderen Seite des Gartens!

Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserung; natürlich wissen wir alle hinterher immer, was hätte besser gemacht werden soll und wo alle anderen Fehler gemacht haben – nur vorher weiß es halt niemand. Also lasst uns auch mal dankbar sein für all das, was wir haben und worauf wir uns verlassen können. Innehalten und Dankbarkeit können enorm beflügeln und sind wichtige Triebfedern zum Überstehen schwieriger Zeiten. Es geht mir dabei nicht darum, alles kritiklos schönzureden. Wir möchten aber das Schöne und das bereits Vorhandene auch einmal ganz bewusst wertschätzen, sehen und insbesondere aktiv erleben – nicht einfach nur passiv hinnehmen.

Selbst ist der Mann – und die Frau auch!

Eigeninitiative ist das Gebot der Stunde. Get into it – sei im Hier und Jetzt und genieße somit die Momente. Jeder Moment hat seine ganz eigene Wirkung und zeigt uns etwas für den nächsten Schritt. Aber erst einmal: Stay here and enjoy the moment! Die Beobachtung, die wir machen konnten, ist ganz banal: Schauen wir in die Vergangenheit, so dominieren oftmals Emotionen wie Traurigkeit und Wut, weil wir das eine oder andere gar nicht oder – in unseren Augen – falsch gemacht haben. Blicken wir in die Zukunft, so machen sich häufig Angst und Sorge breit – gerade in für uns ungewohnten Zeiten wie der Zeit, die wir gegenwärtig durchleben.

Rückspiegel und Kristallkugel missachten

Doch Hand aufs Herz: Die Vergangenheit werden wir nicht verändern können und die Zukunft können wir nicht vorhersagen. Wozu also all die sehnsüchtigen Blicke in Rückspiegel und Kristallkugel? Wir sollten beide regelmäßig bewusst missachten, um im Hier und Jetzt gebührend leben und unser Möglichstes für die positive Gestaltung der Zukunft tun zu können.
Mit der Kaffee-Meditation (380° Wissensreise Teil 1: Im Interview mit Eva Balzer | Kaffee-Meditation, Freude teilen & geben) möchten wir Euch ein Tool an die Hand geben, welches den Fokus auf gute Taten und den Augenblick legt und am Abend Euer Herz erwärmt. Nebenwirkungen wie tieferer, erholsamer Schlaf, Gelassenheit und gute Laune nicht ausgeschlossen. Also, Handy und TV einfach mal weglegen und vergnügt Euch mit schönen Gedanken.